Sibilla Aleramo scrisse da La Topaia le sue lettere al poeta Dino Campana
Unsere Geschichte
Das Herz des Grundstücks ist die Villa La Topaia, die im 13. Und 14. Jahrhundert das einzige Gebäude auf dem Gelände war. Erst im 19. Jahrhundert ist der Bauernhof dazu gekommen, danach ein Stall, eine Scheune und die Loggia als Nebengebäude.
Eine sorgfältige Renovierung hat dem Hof ein neues Leben gegeben. Alle Gebäude, die nicht mehr unbedingt notwendig für die Landwirtschaft waren, sind in Ferienwohnungen umgewandelt, die den Namen der alten Nutzungen behalten haben.
Dino Campana und Sibilla Aleramo
Gastfreundschaft hat in der Villa La Topaia eine lange Tradition, die in einem berühmten Briefwechsel dokumentiert ist. La Topaia war der Schauplatz für die turbulente Liebesbeziehung der feministischen Schriftstellerin Sibilla Aleramo (1876-1958) und Dino Campana (1885-1932), einem der wichtigsten Dichter Italiens, der unter anderem die „Canti Orfei“ geschrieben hat. Im Sommer 1916 war Sibilla Aleramo Gast von Maria und Julien Luchaire (1876-1958), einem französischen Intellektuellen und Politiker, der 1907 das französische Institut in Florenz gegründet hatte.
Dino Campana, ein höchst umstrittener und einsam gewordener Dichter, ist in Marradi in der Toskana Romagna geboren und war in einer Hassliebe mit der Region von Mugello verbunden. Trotzdem hat das Land und die Natur des Mugello tiefe Spuren in seinem Werk hinterlassen: „… c’è una bellissima vegetazione, il blu profondo del cielo si incontra con la luce toscana mattina e sera sulle frange dei monti. Il fuime è bellissimo …“ Die Region von Mugello hat eine Broschüre herausgegeben, in der Wanderungen aufgeführt werden, die der Dichter in seinen Tagebüchern und Briefen beschrieben hat. Die leidenschaftliche Beziehung von Sibilla Aleramo und Dino Campana ist unter dem Titel „Un viaggio chiamate amore“ ist von Michele Placido verfilmt worden, mit Stefano Accorsi und Laura Morante in den Hauptrollen.